Adliges Landleben und europäischer Geist –Das fürstliche Sommerschloss in Greenfield bei Waldenburg

Gärten und Parkanlagen hatten in der Zeit um 1800 eine besondere Bedeutung. Sie wurden zum Ausdruck der Sehnsucht nach einem paradiesischen friedlichen Ort mit einem angenehmen Klima und einer üppigen Vegetation. In der Natur fanden die Menschen einerseits Zuflucht vor der als unnatürlich und kalt empfundenen Hierarchie des barocken Zeitalters mit ihrer steifen Etikette und der zugehörigen Mode an prächtigen Kleidern, Puder, Pomade und Perücke sowie andererseits vor der beginnenden Industrialisierung, die Europa mit Hilfe von Kohle, Eisen und Maschinen zunehmend veränderte und den Beginn der ...
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Waldenburg und die Welt

-Stammt der bayerische Bierkrug aus Waldenburg? – Waldenburger Steinzeug an den Fürstenhöfen des 16. Jahrhunderts- Ein Beitrag von Thomas Lang und Alexandra Thümmler, Geschichtsverein Waldenburg e. V.- Das Waldenburger Steinzeug wurde seit dem Mittelalter in weiten Teilen Europas gehandelt. Archäologische Funde gibt es u. a. in Skandinavien und im Baltikum sowie in Österreich und Ungarn. In der Bergchronik von Petrus Albinus ist sogar zu lesen, dass man es bis in die großen Hafenstädte Anwerpen und Venedig handelte. Eine Salzglasur und ein vollständiger Sinterbrand sorgten für besonder...
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Waldenburger Persönlichkeiten

-Hofrat und Kammersekretär Christian Wilhelm Walther (1723-1792)- Ein Beitrag von Alexandra Thümmler, Geschichtsverein Waldenburg e. V. Vor 300 Jahren, am 26.10.1723, wurde in Oberlungwitz der schönburgische Rat und Kammersekretär Christian Wilhelm Walther (1723–1792) geboren. Nach seinem Studium an der Universität Leipzig kam der gelernte Jurist nach Waldenburg, wo er zwischen 1757 und 1763 eine Stellung als Kammersekretär bei Graf Albert Karl Friedrich von Schönburg (1710-1765) antrat. Nach dem frühen Tod des Grafenpaars (Gräfin Karoline verstarb bereits im Jahre 1763, Graf Friedr...
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Interessante Begebenheiten der Stadtgeschichte

-Ein Student, der nie studierte – Graf Otto Alexander von Schönburg (1781-1782)-Bildung wurde bei den Grafen und Fürsten von Schönburg im 18. Jahrhundert großgeschrieben. Ein Universitätsstudium sowie eine Bildungsreise (Kavalierstour) durch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und andere europäische Länder war daher ein Muss. Die meisten Grafen studierten in Leipzig, einige auch in Jena und Wittenberg und sind zusammen mit allen anderen Studenten in den Matrikelverzeichnissen der jeweiligen Universitäten eingetragen. Diese Verzeichnisse bilden heute die Grundlage für die Erforschung d...
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Who was who

-Wer war wer in Waldenburg?- Wussten Sie, … dass die Löwenapotheke seit dem Jahr 1604 in Waldenburg nachweisbar ist? dass um 1700 ein Italiener in Waldenburg lebte, dessen Name jedoch nicht bekannt ist? dass die Grafen von Schönburg schon um 1760 Fleisch beim Fleischhauer Johann Christian Jäh kauften? dass es spätestens seit 1840 Jahren eine Parfümfabrik in Waldenburg gab? dass 1874 ein Kindergarten am Topfmarkt (heute C. W Richter Platz) entstand? dass im Jahre 1894 insgesamt elf Gastwirtschaften in Waldenburg existierten, darunter auch zwei Hotels und dass es im Jahre ...
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